Was macht eigentlich ein Elektroinstallateur? – Ausbildung, Arbeit und Entwicklungschancen

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Ein Elektroinstallateur – eigentlich heißt es seit 2004 Elektroniker/-in für Energie- und Gebäudetechnik – ist maßgeblich verantwortlich für die Planung, den Einbau sowie die Inbetriebnahme von elektrischen Anlagen.

 

Darüber hinaus gehören sowohl die Wartung als auch die Reparatur von technischen Anlagen zu den typischen Aufgaben von Elektroinstallateuren. Die Arbeitsorte sind meist private Wohnhäuser und Industriebetriebe.

Ein Elektroniker arbeitet als Handwerker natürlich viel im praktischen Bereich. Allerdings kommen häufig auch Planungs- und Bürozeiten hinzu. Neben der Beschaffung von Material berät ein Elektroinstallateur seine Kunden in Bezug auf die Durchführung von Arbeiten im Bereich der Elektroinstallation.

Die Arbeit wird in der Regel allein oder in kleinen Teams geleistet. Der Umgang mit dem entsprechenden Werkzeug sowie den zu installierenden Geräten ist vielseitig.

Die Ausbildung dauert drei bis vier Jahre und umfasst im 1. Ausbildungsjahr die berufliche Grundbildung. Das bedeutet im Einzelnen:

• Planung von Arbeitsabläufen und Materialeinsatz

• Zusammenbau, Installation und Inbetriebnahme sowie Reparatur von mechanischen, elektromechanischen, elektrischen und elektronischen Baugruppen und Geräten

• Kundenkommunikation

 

Die berufliche Fachbildung vermittelt im zweiten bis vierten Ausbildungsjahr unter anderem:

• Anwendung komplexer technischer Unterlagen und Pläne

• Installation und Störungsanalyse von Anlagen der Prozessleittechnik sowie von elektrischen Be- und Verarbeitungsmaschinen

 

Während des theoretischen Unterrichts in der Berufsschule erwirbt man grundlegende Kenntnisse auf verschiedenen für den Beruf wichtigen Gebieten der Technik, zum Beispiel der Elektrotechnik und der Elektronik, des technischen Zeichnens, der verschiedenen Stromkreisarten, der digitalen Schalttechnik sowie der Automatisierungstechnik. Nur so sind später die teils umfangreichen Analysen von Störungen sowie deren Behebung möglich.

 

Interessierte Schulabsolventinnen und Absolventen sollten vor allem ein technisches Grundverständnis, Lernbereitschaft und Spaß an handwerklicher Arbeit haben. Die Lerninhalte sowie die Arbeit als Elektroniker sind komplex, aber auch alles andere als langweilig! Wer Spaß am Beruf hat, kann durch Weiterbildungen und/oder einen Meister-Abschluss die Karriereleiter hinaufklettern.

 

Die Arbeit als Elektroniker ist nicht ungefährlich. Die eigene Sicherheit genauso wie die der Kunden steht während der einzelnen Arbeiten stets im Vordergrund. Fachwissen und regelkonformes Vorgehen schützen vor Unfällen.